Sommerrückblick

Sehnsüchtig blicken wir zurück auf die letzten warmen Tage, während uns jetzt der Herbststurm nasskalt um die Nase weht. Beste Zeit, um gemütlich in Erinnerungen zu schwelgen und uns an wärmere Tage – und Abende – zu erinnern…

Openairkino im Viktorheim
Openairkino im Viktorheim

Unvergessenes Sommerhighlight:

Das Openairkino im Viktorheim!

Was die Rennbahn kann, das können wir schon lange, dachte sich wohl Viktorheim-Mitarbeiterin Petra Verstegen und brachte ihre selbstgebaute (!) Leinwand und eine Popcornmaschine mit zur Arbeit. Mithilfe zweier engagierter Helfer aus der Bewohnerriege entstand so im Laufe des Nachmittags „mal eben“ ein Openairkino!
Der großzügige Garten des Viktorheims bot mehr als genug Platz für das Publikum: BewohnerInnen und MitarbeiterInnen aus Viktorheim und Unser Haus, auch das BeWo war eingeladen.
Ganz demokratisch wurde auf Wunsch der Mehrheit Ice Age 2 gezeigt.

Dennis Soll an der Popcornmaschine
Mann der Stunde: Dennis Will half nicht nur beim Aufbau, sondern war auch Herr über die Popcornmaschine.

Außerdem: „Natur erleben“
in den Ausflügen des Viktorheims

Von den vielen Ausflügen über den Sommer berichtet hier Viktorheim-Mitarbeiterin Emma Sillekens:

„Dieses Jahr waren wir richtig viel unterwegs und wir hatten uns auch ein Thema ausgesucht:

Unter dem Motto ‚Natur erleben‘ fuhren wir Anfang August in den Nationalpark Eifel und besuchten da den Wilden Weg am Kermerter nahe der Ruhrtalsperre.
Der Weg ist gut begehbar und auch für Rollstuhlfahrer und Leute die nicht so gut laufen können geeignet.
Auf dem Lehrpfad wurde uns in barrierefreier Sprache der Wald und die Tiere genau erklärt. Auch wurde auf dem Weg ein Teilstück so gelassen, wie es ein Sturm hinterlassen hat. So konnten wir genau sehen was Stürme in der Natur anrichten.

Unser zweiter Ausflug ging dann in den Braunkohletagebau nach Garzweiler. Dort nahmen wir an einer Führung teil. Wir waren ja schon am Vortag dort vorbei gekommen und von den großen Baggern fasziniert gewesen. Jetzt ging es darum zu verstehen, was da genau passiert. Es wurde alles genau erklärt, also, dass nur der untere Bagger die Braunkohle fördert um Strom zu erzeugen. Die Bagger stehen auf verschiedenen Etagen und graben solange, bis sie zur Braunkohle kommen. Auf der anderen Seite wird dann der Aushub wieder aufgeschichtet. Somit wandert der Tagebau in jedem Jahr ca. 500 m.
Mit einem LKW sind wir ganz nah an einen Abräumbagger gefahren. Die sind riesengroß.
Auch wenn uns das alles so mitgenommen hat, haben wir auch gesehen, dass es ganz große Löcher in der Natur sind. Auch, dass die Menschen umgesiedelt werden müssen und nicht in ihrem Zuhause bleiben können, machte uns traurig.

Unser letzter Ausflug ging dann in einen Tierpark in der Eifel. Die Besonderheit da waren die Greifvögel. Aber erst der Reihe nach:

Als wir angekommen sind, haben wir mit einem Ranger eine Führung gemacht. Der hat uns alles genau erklärt. Auch waren die Tiere überhaupt nicht scheu und sind uns ganz nah gekommen. Wahrscheinlich, weil sie von den Menschen gefüttert werden.
Die Greifvogelschau war richtig klasse. Es gab viele Adler, die dem Pfleger auf die Hand geflogen sind.
Der schnellste Vogel, sozusagen die Formel 1 unter den Vögeln, das sind die Falken.
Nach dem Ausflug sind wir dann noch essen gegangen und haben über die Natur gesprochen. Sowas sieht man das ja nicht alle Tage.“