Warum unser letztes Mitarbeitergespräch im Forstwald stattfand

Wer sagt eigentlich, dass wichtige Mitarbeitergespräche immer am Konferenztisch stattfinden müssen? Zwischen Aktenordnern, dem Summen des Laptops und dem klassischen Blick auf die Uhr?
Genau das dachten sich auch unsere pädagogische Geschäftsleiterin des FFB e.V., Pia Utzenrath und die Bereichsleitung des Betreuten Wohnens, Heike Rips – und haben das jährliche Perspektivgespräch kurzerhand nach draußen verlegt.
Das Motto: Walk and Talk im Forstwald.
Schritt für Schritt zu neuen Perspektiven mit festen Schuhen und einer Agenda im Kopf ging es los. Und was sollen wir sagen? Es war ein voller Erfolg! Statt der typischen, manchmal etwas steifen Büroatmosphäre bot der Forstwald die perfekte Kulisse für einen offenen, dynamischen Austausch.
Warum das Format „Walk and Talk“ gerade für uns im sozialen und pädagogischen Bereich so genial ist, lässt sich schnell zusammenfassen:
Bewegung bringt Gedanken in Fluss: Wenn der Körper sich bewegt, kommt auch das Denken in Schwung. Komplexe Themen rund um das Betreute Wohnen ließen sich beim Gehen viel unverkrampfter besprechen.
Augenhöhe statt Frontalsituation: Man sitzt sich nicht gegenüber, sondern geht nebeneinander in dieselbe Richtung und macht auch zwischendurch eine Pause. Das schafft automatisch eine Atmosphäre von Partnerschaft und Teamgeist.
Echte Abwechslung: Der Duft von Wald, das Knistern der Blätter und die Ruhe der Natur sind der beste Kontrast zum oft trubeligen Einrichtungsalltag. Das baut Stress ab und macht den Kopf frei für kreative Lösungen.
Ein Fazit, das sich sehen lassen kann Das Feedback von beiden Seiten war eindeutig: Absolut großartig und unglaublich abwechslungsreich! In den zwei Stunden im Forstwald wurde nicht nur intensiv reflektiert und strategisch in die Zukunft des Betreuten Wohnens geblickt, sondern es tat auch einfach menschlich gut. Die Natur hat den Raum geöffnet für ein Gespräch, das gleichermaßen professionell, tiefgründig und erfrischend locker war.
Unser Learning daraus ist, gute Führung und Weiterentwicklung brauchen manchmal einfach einen Tapetenwechsel. Oder besser gesagt: einen Waldwechsel!
Wir nehmen die Energie und die beschlossenen Impulse aus dem Forstwald direkt mit in die tägliche Arbeit. Und wer weiß – vielleicht sieht man den einen oder die andere von uns demnächst öfter mal im Wald tagen! 😉